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Oregano

Origanum compactum

Oregano (Origanum compactum) auch wilder Majoran genannt, ist eine mehrjährige Krautpflanze von dreißig bis sechzig Zentimetern Höhe, die wie der Gartenmajoran (Origanum majorana) zur Familie der Lippenblütler gehört, aber nicht aus Asien stammt.

  • Bad

  • Anwendung auf der Haut

  • Zum Einnehmen

  • Atemwege

Dieses ätherische Öl ist in gewisser Weise toxisch und sollte nicht länger als zwei Wochen eingesetzt werden. Die orale Anwendung ist Kindern über 15 Jahren vorbehalten. 
Nicht rein auf der Haut auftragen und nicht im Diffusor verbreiten. 

NICHT ANWENDEN bei schwangeren oder stillenden Frauen, bei Kindern unter 7 Jahren, bei Personen, die auf einen Bestandteil (Limonen, Linalool) allergisch sind, bei Asthmatiker ohne Beratung eines Allergologen, bei Epileptikern oder Personen, die bereits Krampfanfälle hatten,bei  Personen mit Gastritis, Magen-Darmgeschwüren, Hepatitis A, B oder C oder bei Niereninsuffizienz.
 

Bakterieller Durchfall
2 Tropfen ätherisches Oregano-Öl auf eine neutrale Tablette oder ein Stück Zucker zwei- bis dreimal täglich fünf Tage lang einnehmen (nur geeignet für Erwachsene und Kinder über 15 Jahren.)

Müdigkeit
2 Tropfen ätherisches Oregano-Öl in einem Kaffeelöffel Olivenöl, auf einem Stück Zucker oder einer neutralen Tablette zwei- bis dreimal täglich drei bis vier Tage lang einnehmen.

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Diese im Mittelmeerraum (Spanien, Marokko) wild wachsende Pflanze hat haarige Stängel und spitze Blätter mit zahnigem Rand. Die Blüten sind rosa leuchtend bis rot, kompakt und wohlriechend. Der Name des Oregano kommt von zwei griechischen Wörtern „Berg“ und „Glanz“. Auf einer in einem mykenischen Palast von Pylos entdeckten Tafel wird deutlich, dass im 8. Jahrhundert vor Christus den Göttern und ihren Priestern mit Oregano parfümiertes Öl als Opfergabe geschenkt wurde. Man nutzte es in Tee, Salben und Pflastern, um zahlreiche Krankheiten zu pflegen. Dioskorides verschrieb es Personen, die unter Magenbeschwerden litten und „sauer und unangenehm aufstießen“. Oregano hatte einen wichtigen Platz in der römischen Küche, wo er die Verdauung erleichterte. In der Volksmedizin wurde ein Anti-Rheuma-Tee mit Oregano-Blättern zubereitet. Getrockneter und zerhackter Oregano diente als Schnupftabak, der die verstopfte Nase befreite, sowie als Pflaster gegen Hexenschuss.

AROMATISCHE HERBARIUM UND REZEPT

Alle Pflanzen von A bis Z oder wie man ätherische Öle mit vielen Tipps und Rezepten verwendet.

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