Waldkiefer

Pinus sylvestris

Die Waldkiefer (Pinus sylvestris) ist ein Baum der Familie der Kiefergewächse (Pinaceae) mit einer ocker-roten Rinde, der in ganz Europa bis Sibirien wächst.

  • Bad

  • Anwendung auf der Haut

  • Zum Einnehmen

  • Atemwege

Das ätherische Öl muss unbedingt verdünnt werden, bevor es auf die Haut aufgetragen wird. 
NICHT ANWENDEN bei schwangeren oder stillenden Frauen, bei Kindern unter 7 Jahren, bei Personen, die auf einen Bestandteil allergisch sind, bei Asthmatikern ohne Beratung des Allergologen, bei Personen mit Niereninsuffizienz oder Nierenschwäche, bei Epileptikern oder Personen, die bereits Krampfanfälle hatten.

Atemallergie
Morgens und mittags acht Tage lang 3 Tropfen reines ätherisches Öl der Waldkiefer auf den unteren Rückenbereich, auf Höhe der Nieren, der Nebennieren, des Brustkorbs und des Solarplexus auftragen.

Säuberung der Luft im Winter
Einige Tropfen ätherisches Öl der Waldkiefer zehn Minuten pro Stunde im Diffusor verteilen.

Erkältung
5 Tropfen ätherisches Öl der Waldkiefer, 5 Tropfen ätherisches Öl Ravintsara. Die beiden ätherischen Öle lin einen Suppenlöffel Milchpulver oder neutraler Basis fürs Bad mischen. In eine warmes Bad (nicht mehr als 37 ° C°) geben, eine Viertel Stunde baden.

Befreiung des HNO-Bereichs
3 Tropfen ätherisches Öl Waldkiefer in einer Schüssel mit warmem, aber nicht kochendem Wasser inhalieren. Bedecken Sie den Kopf mit einem Handtuch und atmen Sie die aromatischen Dämpfe ein.

Dieser Baum ist bekannt unter dem Namen „Schottische Kiefer“ und kann bis zu vierzig Meter hoch werden und ein halbes Jahrtausend leben. Seine Blätter sind kleine Nadeln, die in Paaren zusammen eine gemeinsame Hülle an der Basis aufweisen.  Die Blumen befinden sich an der Basis der Zweige für die männlichen und an den Spitzen für die weiblichen Blumen. Die Früchte sind eher lange als breite Kegel, kleiner als der Seekiefer, die sich öffnen und Samen mit Flügeln freigeben.

Der Mensch und die Kiefer haben eine lange gemeinsame Geschichte: eine Opfertafel aus dem Jahr 2265 vor Christus, die im Louvre zu sehen ist, erwähnt das Kieferöl der Kilikie. In der Mythologie verwandelt die große Göttin Kybele den jungen phyrgischen Schönling Atys in eine Kiefer, und in der Medizin verschrieb Hippokrates das Kieferharz gegen Lungenentzündung. Die arabischen Ärzte empfohlen es gegen Lungengeschwüre, ein Ausdruck, der wohl die Tuberkulose bezeichnete. Der Baum war stark verbreitet und das Heilmittel kostete nicht viel: im „Tarif des Maximum“ des Jahres 301 nach Christus wurde Kieferharz auf zwanzig Denare pro Pfund geschätzt, d.h. hundert mal weniger als arabisches Safran. Die „Großmuttermedizin“ nutzt einen Sud der Keimlinge als Inhalation gegen Schnupfen oder Stirnhöhlenentzündung und zum Gurgeln gegen Kehlkopfentzündung. Dichter und Schriftsteller besangen die hohe Schönheit der Kiefer.

AROMATISCHE HERBARIUM UND REZEPT

Alle Pflanzen von A bis Z oder wie man ätherische Öle mit vielen Tipps und Rezepten verwendet.

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