Strohblume

Helichrysum italicum

Die Strohblume gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Es gibt mehr als dreihundert Arten, entweder als Krautart oder Strauch. Die gelben Blumen trocknen aus und behalten lange ein hübsches Aussehen, warum ihr Fremdnamen auch mit der Sonne (Helios) und Gold (Chrysos) in Verbindung gebracht wird.

  • Bad

  • Anwendung auf der Haut

  • Zum Einnehmen

  • Atemwege

Die mündliche Einnahme ist Erwachsenen vorbehalten, nur auf Empfehlung eines Arztes.

NICHT ANWENDEN bei schwangeren oder stillenden Frauen, bei Kindern unter 7 Jahren, bei Personen, die auf einen Bestandteil (Limonen) allergisch sind, bei Asthmatikern ohne Beratung des Allergologen, bei Problemen der Blutgerinnung oder Behandlung mit Gerinnungshemmern, bei Epileptikern oder Personen, die bereits  Krampfanfälle hatten.

Blaue Flecken, Beulen
2 bis 3 Tropfen ätherisches Öl der Strohblume vorsichtig auf den blauen Fleck auftragen und die Anwendung zwei- bis dreimal alle zehn Minuten wiederholen. Bei Kindern im gleichen Verhältnis mit Arnika-Pflanzenöl mischen.

Kreislauf
2 Tropfen ätherisches Öl der Strohblume mit 20 Tropfen Weizenkeim-Öl oder Johanniskraut-Öl mischen. Die betroffenen Zonen massieren.

Hautprobleme: Rosazea, Hautrisse, Folgen einer Schönheits – oder reparierenden Operation.
Zwei bis drei Tropfen ätherisches Öl der Strohblume auf die angegriffene oder entzündete Haut auftragen, in reiner Form wenn es eine kleine Fläche ist, oder in 20 bis 30 Tropfen Arnika-Öl verdünnt, wenn die Fläche größer ist.

Die Strohblume ist im gesamten Mittelmeerraum zu finden, vor alle in Spanien, Italien und auf Korsika. Dabei darf die italienische Strohblume (Helichrysum italicum) nicht mit den verwandten Arten aus Italien, den Balkanländern oder Madagaskar vertauscht werden.

Die strahlende und so lange haltende Schönheit der Strohblume hat bereits die Griechen beeindruckt, die die Bilder und Statuen von Apollo mit ihr schmückten. Die Pflanze stellt die Liebe dar. Aus diesem Grund schenkt in einer Ode von Theokrit ein Ziegenhirte seiner Geliebten einen „Efeuzweig, der mit Strohblumen gefleckt war“. Au diesem Grund wurde das sonnenblumige Gold auch lange in die Kränze der Bräute eingeflochten. In der Antike wurde die Pflanze in Gebräuen genutzt, um die Atemwege freizumachen und man sprach ihr harntreibende Eigenschaften zu. Vor allem wurde sie aber gelobt aufgrund ihrer Fähigkeit, Wunden und Verletzungen zu heilen, die durch die zahlreichen Kämpfe mit dem Schwert und der Schleuder verursacht wurden. Heutzutage hat das ätherische Öl der Strohblume als Mittel gegen Hämatome mit einer erstaunlichen Effizienz und sehr schnellen Wirkung die Schlachtfelder verlassen und die Sporthallen erobert, weshalb sie auch „Boxeröl“ genannt wird, oder den Weg in die Kindergärten gefunden, wo sie blaue Flecken und andere Wehwehchen pflegt.

AROMATISCHE HERBARIUM UND REZEPT

Alle Pflanzen von A bis Z oder wie man ätherische Öle mit vielen Tipps und Rezepten verwendet.

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