Ravintsara

Cinnamomum camphora

Der Kampferbaum (Cinnamomum camphora), auch Ravintsara, ist ein Baum mittlerer Größe aus der Familie der Lorbeergewächse. Seine Rinde ist rötlich und seine wechselstielig angeordneten unbehaarten und ledrigen Blätter haben die Form der Lorbeerblätter (Laurus nobilis).

  • Bad

  • Anwendung auf der Haut

  • Zum Einnehmen

  • Atemwege

Das ätherische Öl des Kampferbaums, auch Ravintsara, ist gut verträglich, muss bei Kindern aber zu 50 % mit einem Pflanzenöl verdünnt werden.
NICHT ANWENDEN bei schwangeren oder stillenden Frauen, bei Kindern unter 7 Jahren, bei Personen, die auf einen Bestandteil (Limonen, Linalool) allergisch sind, bei Asthmatikern ohne Beratung eines Allergologen, bei Epileptikern oder Personen, die bereits Krampfanfälle hatten.

Antiviral
1 Tropfen ätherisches Öl Myrtenheide, 1 Tropfen ätherisches Öl Palmarosa, 1 Tropfen ätherisches Öl Ravintsara. Die 3 Tropfen auf einer neutralen Tablette dreimal täglich vier Tage lang einnehmen.

Körperliche und geistige Müdigkeit – Stärkung des Immunsystems
3 Tropfen ätherisches Öl Ravintsara auf den Solarplexus, die Handgelenke und die Innenseite des Ellenbogen zehn tage lang auftragen.

Fieberbläschen (Lippenherpes)
1 Tropfen ätherisches Öl Ravintsara sechs- bis siebenmal pro Tag bis zur Heilung auf das Bläschen auftragen.

Atembeschwerden (Kinder über sechs Jahren)
Dreimal täglich den Brustkorb Ihres Kindes mit 5 Tropfen ätherisches Öl Ravintsara in 5 Tropfen Pflanzenöl verdünnt einmassieren.

puressentiel-ravintsara

Der Kampferbaum stammt aus Japan und Taiwan und wurde nach Madagaskar eingeführt, wo eine benachbarte Art mit anderen Eigenschaften (Ravensara aromatica) spontan entstand.

Madagaskar, die Parfüm-Insel, ist ein wichtiger Ort der weltweiten Phytotherapie, denn mehr als sechstausend Pflanzen werden hier studiert und einige von ihnen werden von den Ethnopraktikern laut der Datenbank des madagassischen Instituts für angewandte Forschung (IMRA) genutzt. Diese außerordentliche Biovielfalt wurden von den Europäern in der Mitte des 18. Jahrhunderts dank Etienne de Flacourt, dem „einheimischen Gouverneur“ und seiner Geschichte der großen Insel Madagaskar (1658) entdeckt. Im 20. Jahrhundert hat der Botaniker Pierre Boiteau diesen Reichtum wissenschaftlich erforscht und die therapeutische Wirkung des Kampferbaums untersucht. Dieser war schon immer und bleibt auch heute noch der „Medizinbaum“ par excellence der madagassischen Bevölkerung, der einheimische Name bedeutet auch „Blätter, die für alles geeignet sind“. Das ätherische Öl, das aus ihm gewonnen wird, ist hervorragend, wenn es um die Bekämpfung von viralen Krankheiten geht.
 

AROMATISCHE HERBARIUM UND REZEPT

Alle Pflanzen von A bis Z oder wie man ätherische Öle mit vielen Tipps und Rezepten verwendet.

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