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Majoran

Origanum majorana

Majoran (Origanum majorana) ist eine ein- bis zweijährige Pflanze von sechzig Zentimetern Höhe aus der Familie der Lippenblütler, die aus dem Mittelmeerraum (Zypern, Ägypten, Türkei) stammt.

  • Bad

  • Anwendung auf der Haut

  • Zum Einnehmen

  • Atemwege

NICHT ANWENDEN bei schwangeren oder stillenden Frauen, bei Kindern unter 7 Jahren, bei Personen, die auf einen Bestandteil (Limonen) allergisch sind, bei Asthmatikern ohne Beratung eines Allergologen, während einer längeren Zeit bei Personen mit funktioneller Niereninsuffizienz, bei Epileptikern oder Personen, die bereits Krampfanfällen hatten.

Angstzustände
2 bis 3 Tropfen ätherisches Majoran-Öl auf das Handgelenk, den Solarplexus und an der Wirbelsäule entlang viermal täglich auftragen.

Kummer
1 Tropfen ätherisches Majoran-Öl auf die Innenseite jedes Handgelenks auftragen und tief einatmen.

Verdauungsschmerzen
2 Tropfen ätherisches Majoran-Öl mit einer neutralen Tablette, einem Kaffeelöffel Olivenöl oder einem Stück Zucker schlucken, sobald der Schmerz auftritt, wenn es gelegentlich ist, oder vor jeder Mahlzeit zwanzig Tage lang bei chronischen Schmerzen.

Stirnhöhlenentzündung
1 Tropfen ätherisches Öl Pfefferminz-Eukalyptus, 1 Tropfen ätherisches Majoran-Öl 2 Tropfen auf einer neutralen Tablette zweimal täglich fünf Tage lang einnehmen.

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Diese Pflanze wächst sehr gut auf trockenen Böden, verträgt aber keine kalte Feuchtigkeit. Die Stängel sind haarig und haben grüne runde, leicht verzahnte Blätter.

Majoran ist aus einem Unfall entstanden. In einer Zeit, wo die Welt gut roch, war Amarakos mit der Pflege der Parfüms im Hof von Kyniras beauftragt. Eines Tages hatte er das Pech, eine Vase mit einem exquisiten Inhalt zu zerbrechen und „er trocknete im Schmerz“. Die Götter hatten Mitleid und verwandelten ihn in Majoran oder Oregano (Amarakos). 
In Ägypten gehörte Majoran in die Salben und Räucherungen. Die Griechen benutzten es als Pflaster auf schmerzhaften Gelenken und schenkte es den Göttern. Dioskurides identifiziert die wichtigste Tugend der Pflanze: „Sie bekämpft die saure Gärung im Magen.“ Ihre Essenz wurde laut dem „Tarif des Maximum“ (301 nach Christus) in Rom für hundert Denare das Pfund verkauft, also teurer als Rosenöl. Im Mittelalter brachte Majoran Glück und pflegte so gut wie alles. Der berühmte deutsche Arzt Fabricius von Hilden (1560-1634) heilte damit einen Schnupfen des berühmten General Wallensteins, der ihn mit zweihundert Goldtaler bezahlte.

AROMATISCHE HERBARIUM UND REZEPT

Alle Pflanzen von A bis Z oder wie man ätherische Öle mit vielen Tipps und Rezepten verwendet.

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