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Lack-Zistrose

Cistus ladaniferus

Als holziger Strauch der Familie der Zistrosengewächse wachsen Zistrosen im Mittelmeerraum auf kargen Böden, unter anderem in Spanien (Cistus ladaniférus), Syrien (Cistus syriacus), auf Kreta (Cistus incarnus ssp creticus und Zypern (Cistus cyprius).

  • Bad

  • Anwendung auf der Haut

  • Zum Einnehmen

  • Atemwege

Dieses ätherische Öl muss bei einer Behandlung mit Gerinnungshemmern vermieden werden.
NICHT ANWENDEN bei schwangeren oder stillenden Frauen, bei Kindern unter 7 Jahren, bei Epileptikern oder Personen, die bereits Krampfanfälle hatten, bei Personen, die gegen einen  Bestandteil allergisch sind, bei Asthmatikern ohne Beratung eines Allergologen.

Nasenbluten
Geben Sie 2 Tropfen ätherisches Öl der Zistrosen auf ein Wattestäbchen und führen Sie es in das Nasenloch, um das Bluten einzustellen. Sie können ebenfalls Watte mit dem ätherischen Öl tränken und im Nasenloch lassen.

Immunität
Schlucken Sie 1 Tropfen ätherisches Öl der Zistrosen auf einer neutralen Tablette oder einem Kaffeelöffel Olivenöl oder Honig, oder auf einem kleinen Stück Zucker, und lassen Sie es im Mund zergehen, bis zu viermal täglich.

Wunde
Geben Sie 2 Tropfen ätherisches Öl der Zistrosen auf eine Wunde, um das Bluten einzustellen. Bei starker Blutung geben Sie 2 Tropfen auf ein sauberes Tuch, das Sie auf die Wunde drücken.

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Ihre stark parfümierten Blüten blühen von April bis Juni. Zwei dieser Arten (Cistus creticus und Cistus monspeliensis) mit weißen und rosa Blüten blühten auf ganz Korsika und ließen Napoleon sagen, dass er seine Insel selbst mit geschlossenen Augen am Parfüm erkennen könnte. Anbauversuche waren nicht erfolgreich, da die Produktionskosten sehr hoch waren.

Die Zistrosen haben zwei bedeutende Männer erstaunen können: den Vater der Geschichte und den Vater der Botanik. « Sie haben, so Herodot, ein sehr angenehmes Parfüm, während sie doch von einer sehr übelriechenden Stelle kommen, denn sie werden im Bart der Ziegenböcke gesammelt. Wenn die Tiere aus den Büschen kommen, bleiben die Pflanzen wie Kleber daran hängen. » Zistrosen geben nämlich einen Gummi, Labdanum, ab, ein Wort, das vom syrisch-phönizischen Wort Ladan „Kleberkraut“ abstammt. Die Griechen griffen für die Ernte lieber auf Lederpeitschen zurück. Linné wiederum war überrascht von der ganz außerordentlichen Artenvielfalt – mehr als dreihundert Sorten gibt es! In der Antike wurden Zistrosen verbrannt und der Rauch erlaubte, Blutungen zu stoppen. Sie mochten auch den etwas wilden Geruch: « Reine Zistrosen müssen wild und nach Wüste riechen », schreibt Plinius.
 

AROMATISCHE HERBARIUM UND REZEPT

Alle Pflanzen von A bis Z oder wie man ätherische Öle mit vielen Tipps und Rezepten verwendet.

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